Genesis 11,26-32
Hier merkt man gleich, dass etwas Besonderes kommt. Terach war deutlich älter als die vorherigen Personen, als er seine Kinder bekam, und es werden gleich drei Kinder genannt.
Die Lebensspanne wurde kürzer
Genesis 11,16-25
Das Geschlechtsregister setzt sich fort und führt schließlich zu Abraham. Es folgt stets dem Muster, dass nur ein Sohn genannt wird, was zeigt, dass das Ziel nicht ein umfassender Stammbaum ist, sondern die direkte Linie zu Abraham, Israel und letztendlich dem Messias.
Geschlechtsregister nach Babel
Genesis 11,10-15
Biblische Namensregister können zwar wertvoll sein, um Zusammenhänge zu verstehen, sind aber oft eine eher trockene Lektüre.
Für die frühen Leser waren sie sicherlich weit interessanter, da sie ihre Welt erklärten. Für uns hingegen erscheinen sie oft nur als ferne Sammlungen von Namen und Zahlen, die unser Bibellesen wenig bereichern.
Segen und Fluch
Deuteronomium 11,26-32
Gott gab Israel sowohl gute als auch schlechte Konsequenzen – Segen und Fluch.
In christlichen Kreisen habe ich oft das Gefühl, wir denken, Gott gebe uns nur Segen und nie den Fluch – obwohl es dafür keine biblische Grundlage gibt.
Was wäre gewesen wenn?
Deuteronomium 11,22-24
Von der Wüste bis zum Libanon – damit ist sicher die Negev-Wüste im Süden gemeint (auch im Osten gibt es Wüste). Dies würde die Süd-Nord-Grenzen und vom Euphrat bis zum Mittelmeer die Ost-West-Grenzen beschreiben.
Aber Israel ist nie auch nur in die Nähe des Euphrat im Osten gekommen (außer im Exil, doch da gehörte ihnen nichts).
Erwählung: Segen oder Fluch?
Deuteronomium 11,13-21
Hier zeigt sich ein gewisser Unterschied in Gottes Maßstäben: Diejenigen, denen er sich offenbart hat und die das Privileg haben, ihn zu kennen, werden deutlich strenger gerichtet als diejenigen, die dieses Privileg nicht haben. Mit seinem Volk geht Gott strenger um als mit allen anderen Völkern.
Gemüsegarten oder Regen – Ägypten oder Kanaan
Deuteronomium 11,10-12
Hier gibt es einen interessanten Vergleich: Ägypten war wie ein Gemüsegarten, Kanaan ist anders. Als ich drei Monate zum Studium in Israel war, haben wir uns auch angeschaut, was biblische Gemüsegärten waren und was sie ausgemacht hat. Prinzipiell waren Gemüsegärten eher der Sonderfall, ein Luxusgut; der Großteil der Versorgung lief über Getreidefelder und Weinberge (mit Oliven- und Feigenbäumen).
Wessen Tage werden lang?
Deuteronomium 11,1-9
Und wieder Dinge, die viele der Hörer wahrscheinlich nicht selbst gesehen haben. Einige vielleicht schon – diejenigen, die beim Auszug aus Ägypten dabei waren, aber noch nicht volljährig waren, sind ja nicht alle in der Wüste umgekommen. Demnach sind einige tatsächlich dabei, die diese Dinge gesehen haben. Doch die überwiegende Mehrheit wurde vermutlich erst in der Wüste geboren. Warum spricht Mose sie dennoch so an, als hätten sie es selbst gesehen?Oder spricht er nur zu der Minderheit, die beim Auszug dabei war?