Genesis 36,20–30

Eigene Übersetzung

  1. Dies sind die Söhne des Horiters Seir, die Bewohner des Landes: Lotan und Schobal und Zibon und Ana
  2. und Dischon und Ezer und Dischan, diese sind die Fürsten der Horiter, die Söhne Seirs im Land Edom.
  3. Und die Söhne Lotans waren: Hori und Heman, und die Schwester Lotans: Timna.
  4. Und dies sind die Söhne Schobals: Alwan und Manahat und Ebal, Schefo und Onam.
  5. Und dies sind die Söhne Zibons: Aja und Ana. Er ist der Ana, der die [?] in der Wüste gefunden hat, als er die Esel für Zibon, seinen Vater, weidete.
  6. Und dies sind die Söhne Anas: Dischon und Oholibama, die Tochter Anas.
  7. Und dies sind die Söhne Dischons: Hemdan und Eschban und Jitran und Keran.
  8. Dies sind die Söhne Ezers: Bilhan und Saawan und Akan.
  9. Und dies sind die Söhne Dischans: Uz und Aran.
  10. Dies sind die Fürsten der Horiter: Fürst Lotan, Fürst Schobal, Fürst Zibon, Fürst Ana, Fürst Dischon, Fürst Ezer, Fürst Dischan. Diese sind die Fürsten der Horiter nach ihren Fürsten im Land Seir.

Gedanken zum Text

Und noch eine Volksgruppe, deren Namen wohl nur relevant sind, wenn man selbst aus der Gegend kommt und zu der Zeit lebt.

Dazu habe ich wenig zu kommentieren. Einzig schwierig im Text ist ein Wort in Vers 24. Das Wort ähnelt dem Wort für Quellen, ist aber nicht identisch. Entweder es waren Quellen und es gab einen Abschreibfehler, oder es war etwas anderes und das Wort ist nicht mehr bekannt.
Normalerweise würden Übersetzungen nach irgendetwas suchen, um den Text im Deutschen lesbar zu machen, egal wie unsicher es ist. Vielleicht steht noch in der Fußnote, dass die Übersetzung unklar ist. Da ich mich hier nicht an diese Konvention halten muss und ich nicht versuche, meine Übersetzung zu verkaufen, lasse ich es hier einfach offen – der Typ hat offensichtlich irgendetwas gefunden, das von so großer Bedeutung war, dass es noch Generationen später bekannt war.

Aber ich finde schon interessant, dass, als ich angefangen habe, Hebräisch zu lesen, solche Geschlechtsregister ganz angenehm waren – viele Vokabeln wiederholen sich, und die Namen braucht man ja nicht zu übersetzen.

Jetzt ist es aber anders, da ich den Text hier übersetze, muss ich recht stark mit dem deutschen Text zusammenarbeiten, weil es im Deutschen die Namen ja bereits gibt und damit ihre Schreibweise schon feststeht. Bei vielen würde man nur aus dem hebräischen Text den Namen schon richtig schreiben, aber bei manchen ist es anders als erwartet.

Fragen zum Text:

  • Wie würdest du mit Unklarheiten im Urtext umgehen?
  • Was denkst du, wenn du in der Bibel Passagen liest, die sich auf etwas beziehen, was scheinbar jeder wusste, heute aber völlig unklar ist?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert